MySugarDaddy Kosten: Preismodell, Credits, Kostenfallen
Was kostet MySugarDaddy? Credits, VIP und Diamond erklärt, Preise aus Testberichten mit Quelle und Datum, Kostenfallen bei Verlängerung und App-Kauf.
Kurz gesagt: Anmeldung und Basis-Mitgliedschaft bei MySugarDaddy sind kostenlos. Bezahlt wird für Kontakte: entweder mit Credits pro Freischaltung oder über eine VIP-Mitgliedschaft, die Freischaltungen verbilligt. Die Euro-Preise veröffentlicht der Anbieter nicht auf seinen öffentlichen Seiten – sie erscheinen erst im Mitgliederbereich. Und die Preise, die Testportale nennen, weichen deutlich voneinander ab. Diese Seite zeigt, was sicher ist, was berichtet wird und wo die Kostenfallen liegen.
Stand: 5. Oktober 2026. Quellen: die Hilfe-Seite und die Nutzungsbedingungen von MySugarDaddy sowie zwei Testberichte, die Preise veröffentlicht haben (jeweils mit Datum angegeben). Wir haben selbst keine Mitgliedschaft gekauft und nennen keine Preise, die wir nicht einer Quelle zuordnen können.
Das Preismodell: Mitgliedschaft und Credits greifen ineinander
Bei MySugarDaddy gibt es zwei Ebenen, und genau das macht die Kostenfrage unübersichtlich:
- Die Mitgliedschaft – Basis (kostenlos), VIP (Abo mit 1, 3, 6 oder 12 Monaten Laufzeit) oder Diamond (monatliche Premium-Mitgliedschaft, nur für Sugar Daddys).
- Credits – die Währung, mit der du einen Chat „freischaltest“. Sie werden in Paketen gekauft.
Was eine Freischaltung kostet, hängt von der Mitgliedschaft ab. Laut Hilfe-Seite:
| Mitgliedschaft | Kosten pro Freischaltung | Was inklusive ist |
|---|---|---|
| Basis | 20 Credits | innerhalb von 24 Stunden 10 Profile ansehen, 10 Küsse und 10 Fragen; weitere 10 Profilansichten kosten 5 Credits |
| VIP | 5 Credits; Kontakt zu anderen VIP-Mitgliedern kostenlos | 50 Credits pro Monat gutgeschrieben, VIP-Fotoalbum, erweiterte Suche, Credit-zurück-Garantie |
| Diamond (nur Sugar Daddys) | keine Credits nötig | unbegrenzt Profile freischalten, eigene Events erstellen |
Credit-Pakete nennt die Hilfe-Seite in den Größen 150, 500 und 1000 Credits; ein kleineres Paket können nur Sugarbabes kaufen. Die Preise dafür stehen laut Anbieter „auf der Website/in der App“ – also nach dem Login unter „Credits“.
Welche Preise Testberichte nennen – und warum sie sich widersprechen
Zwei aktuelle Testberichte haben Euro-Beträge veröffentlicht. Sie passen nicht zusammen:
| Angebot | BILD (aktualisiert 03.08.2026) | singleboerse.at (aktualisiert 20.08.2026) |
|---|---|---|
| VIP 1 Monat | 59,99 € (Sugardaddy) / 29,99 € (Sugarbabe) | 76,99 € pro Monat |
| VIP 3 Monate | 49,99 € / 24,99 € pro Monat | 65,99 € pro Monat |
| VIP 6 Monate | 39,99 € / 19,99 € pro Monat | 54,99 € pro Monat |
| VIP 12 Monate | 29,99 € / 14,99 € pro Monat | 38,99 € pro Monat |
| Credits | 10 Credits 4,19 € · 50 Credits 19,99 € · 150 Credits 39,99 € | 150 Credits 43,99 € · 500 Credits 109,99 € · 1000 Credits 186,99 € |
| Diamond | 500 € pro Monat | 499 € pro Monat |
Wir können nicht prüfen, welche Zahlen heute gelten, und erklären die Abweichung deshalb nicht mit Gewissheit. Plausible Gründe, die sich aus den Angaben selbst ergeben:
- Geschlecht bzw. Rolle: BILD unterscheidet ausdrücklich zwischen Preisen für Sugardaddys und Sugarbabes, singleboerse.at nicht.
- Kaufweg: Laut MySugarDaddy-Hilfe sind die Pakete in den Apps teurer als auf der Website, weil die App-Stores die Preise selbst anpassen.
- Markt und Zeitpunkt: Ein österreichisches Portal und ein deutsches Medium, Abrufe im Abstand von gut zwei Wochen – Preisaktionen oder länderspezifische Preise sind möglich.
Was daraus folgt: Übernimm keinen Preis aus einem Testbericht ungeprüft, auch keinen von uns. Vor dem Kauf zeigt dir „VIP werden“ im Profil den Preis, der für dein Konto gilt – vergleiche ihn mit dem Preis in der App, falls du dort kaufen wolltest.
VIP oder nur Credits? Eine Rechnung, die du selbst machen kannst
Ob sich VIP lohnt, hängt fast nur davon ab, wie viele Kontakte du pro Monat freischalten willst. Die Logik aus den Hilfe-Angaben:
- Als Basis-Mitglied kostet jede Freischaltung 20 Credits.
- Als VIP kostet sie 5 Credits, und die monatlich gutgeschriebenen 50 Credits reichen rechnerisch für 10 Freischaltungen ohne Zukauf.
Rechne also: Anzahl geplanter Freischaltungen × 20 Credits zum Credit-Preis, den dir dein Konto anzeigt – und vergleiche das mit dem Monatsbetrag des VIP-Pakets. Wer nur ein, zwei Kontakte im Monat sucht, fährt mit Credits oft günstiger; wer regelmäßig schreibt, eher mit VIP. Bedenke außerdem: Sugarbabes können eine Freischaltung beim Sugar Daddy anfragen, nimmt er an, trägt er die Kosten.
Die Kostenfallen
1. Der volle Betrag wird am Kauftag fällig
Laut Hilfe-Seite wird der Betrag für die gesamte VIP-Laufzeit am Tag des Erwerbs berechnet. Ein 12-Monats-Paket zahlst du also auf einen Schlag, auch wenn es als Monatspreis beworben wird.
2. Nach der ersten Laufzeit geht es zum Monatspreis weiter
Kündigst du nicht spätestens 24 Stunden vor Ende der ersten Laufzeit, verlängert sich die Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit (Nutzungsbedingungen, Ziffer 9.2). Die Hilfe-Seite präzisiert: Die Verlängerung erfolgt um jeweils einen Monat zum Monatspreis. Wer also ein günstigeres Langzeitpaket gekauft hat, zahlt danach den Preis des Ein-Monats-Abos. Kündbar ist das mit einem Monat Frist – wie das geht, steht in unserer Anleitung MySugarDaddy kündigen.
3. Profil deaktivieren stoppt die Zahlung nicht
Eine deaktivierte Mitgliedschaft läuft laut Hilfe weiter und verlängert sich, inklusive monatlicher Credits. Nur die Kündigung beendet sie.
4. In der App kaufen ist teurer
Das sagt der Anbieter selbst. Wer in der App kauft, bezahlt außerdem an Apple oder Google und muss dort kündigen – bei Apple über die Abo-Verwaltung der Apple-ID, bei Android über Google Play.
5. Credits nur bedingt zurück
VIP-Mitglieder bekommen Credits zurück, wenn ein freigeschaltetes Mitglied nicht antwortet: Spätestens nach 14 Tagen erscheint unter „Freischaltungen – Aktiv“ ein Button dafür. Basis-Mitglieder bekommen Credits nur in engeren Fällen erstattet und müssen die erbetene Freischaltung per Screenshot belegen. Nicht verbrauchte Credits verfallen laut Hilfe nicht.
Zahlungsarten und was auf dem Kontoauszug steht
Die Hilfe-Seite nennt Kreditkarte (Mastercard, Visa, Amex u. a.), Sofortüberweisung und SEPA-Lastschrift; Überweisung und PayPal nur in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit dem Support. Auf dem Kontoauszug erscheint bei Lastschrift „Novalnet AG“, bei Kreditkarte „SDC Ventures GmbH“ – der Name der Betreiberfirma, nicht „MySugarDaddy“. Für wen Diskretion beim Kontoauszug zählt, ist das ein relevanter Punkt; ganz unsichtbar ist die Zahlung trotzdem nicht.
Widerruf: 14 Tage, aber nicht kostenlos
Nach Vertragsschluss hast du ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Hast du verlangt, dass die Leistung sofort beginnt, zahlst du beim Widerruf den bis dahin genutzten Anteil (§ 357a BGB). Wer merkt, dass die Plattform nichts für ihn ist, sollte also nicht bis zum letzten Tag warten.
Ist MySugarDaddy teuer?
Das lässt sich ohne verlässliche aktuelle Preise nicht seriös in einem Satz beantworten. Sicher ist: Das Modell ist für Wenig-Nutzer günstiger als ein klassisches Dating-Abo, weil Basis-Mitglieder ohne Abo auskommen. Teuer wird es durch die automatische Verlängerung zum Monatspreis und durch App-Käufe. Wie andere Plattformen abrechnen – manche ganz ohne Abo –, zeigt unser Vergleich der MySugarDaddy-Alternativen; allgemeine Kostenfallen im Sugar Dating erklärt Was kostet Sugar Dating wirklich?. Die Gesamteinschätzung der Plattform steht im MySugarDaddy-Check.
Anzeige
Die Anmeldung ist kostenlos – die aktuellen Preise für dein Konto siehst du danach unter „VIP werden“ und „Credits“.
Häufige Fragen
Ist MySugarDaddy kostenlos?
Anmeldung, Profil und eingeschränktes Stöbern sind kostenlos. Um einen Chat zu starten, brauchst du Credits – oder jemanden, der die Freischaltung für dich übernimmt.
Wie viel kostet eine Nachricht?
Bezahlt wird nicht pro Nachricht, sondern pro Freischaltung eines Kontakts: 20 Credits als Basis-, 5 Credits als VIP-Mitglied, unter VIP-Mitgliedern nichts. Was ein Credit in Euro kostet, zeigt dir dein Konto.
Was kostet die Diamond-Mitgliedschaft?
BILD nennt 500 €, singleboerse.at 499 € pro Monat (Stand August 2026). Der Anbieter selbst veröffentlicht keinen Preis. Diamond ist nur für Sugar Daddys und verlängert sich monatlich.
Müssen Frauen bezahlen?
Nicht zwingend. Sugarbabes können Freischaltungen beim Sugar Daddy anfragen. Wer selbst freischaltet oder VIP wird, zahlt; laut BILD liegen die VIP-Preise für Sugarbabes unter denen für Sugardaddys.
Gibt es Gutscheine oder Rabatte?
BILD berichtet von gelegentlichen Aktionen, die der Anbieter per E-Mail oder in der App ankündigt. Einen dauerhaft gültigen Rabattcode kennen wir nicht – Vorsicht bei Seiten, die „Promo-Codes“ gegen Daten oder Geld anbieten.
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